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Verlorene Generation? Gute Gründe, warum du jetzt nicht aufgeben solltest.

 

Ein Jahr lang zu Hause rumhängen, Serien streamen und irgendwie versuchen, trotzdem im Leben weiterzukommen liegt hinter dir. Klingt ziemlich deprimierend und ist es vielleicht auch, wenn man das Studentenleben von 2019 mit heute vergleicht. Gerade für angehende Studentinnen und Studenten war der Start alles andere als einfach – keine Ersti-Wochen, ­keine Clubtour, keine WG-Sause mit den neuen Mitbewohnern. Wir haben gute Gründe gesammelt, warum du jetzt nicht aufgeben solltest.

 

1. Du hast bewiesen, dass du dich flexibel an neue Situationen anpassen kannst

Wer im vergangenen Frühjahr ins Studium gestartet ist, hat von der Uni oft nichts gesehen. Die Online-Plattform „Zoom“ wurde zum neuen Vorzeigehörsaal, WhatsApp-Gruppen über­lebensnotwendig und das E-Mail-Postfach quoll über. Das ist zwar einerseits extrem schade – schließlich gehören Lernen in der Bib, Mensa-Essen und neue Kommiliton/innen einfach dazu, andererseits hat das unerkannte Vor-sich-hin-Studieren durchaus Vorteile. Vorlesungen im Schlafanzug – bequemer geht’s wirklich nicht. Darum: Versuche, das Beste aus der aktuellen ­Situation zu machen, und genieße die Ruhe vor dem Sturm.

 

Außerdem beweist du gerade, wie es funktioniert, sich an Unvorhersehbares anzupassen und von heute auf morgen Fernstudent/in zu sein. Du hast für alles eine Lösung gefunden und dich informiert. Wie geht Zu-Hause-Studieren am besten, wie halte ich den Kontakt zu Freunden, wie schreibe ich online eine Klausur? Diese Anpassungsfähigkeit wird dir dein Leben lang zugutekommen, denn wenn eines sicher ist, dann das: Es kommt immer anders als man denkt.

 

2. Krise? Ganz normal, oder?

Klimakrise, Coronakrise – eine Krise jagt die nächste. Du bist damit aufgewachsen, dass nichts sicher ist. Krise als Normalität ist zwar nicht die schönste aller Perspektiven, aber du kennst dich damit aus. Deine Generation versucht das Beste daraus zu machen, geht für das Klima auf die Straße und trotzt tapfer dem Lockdown. Später wirst du sagen können: „War echt anstrengend, aber ich hab´s geschafft.“

 

3. Praktika Fehlanzeige?

Dein Praktikum ist wegen Corona ausgefallen? Nicht so schlimm, denn im Home Study Office wirst du automatisch ziemlich gut auf das Berufsleben vorbereitet. Home Office ist auf dem Vormarsch und wahrscheinlich wirst du auch zukünftig von zu Hause arbeiten und dich dort selbst organisieren müssen.

 

4. Improvisation als Soft Skill

Im Großen und Ganzen kannst du stolz auf dich sein, denn durch die Corona-Pandemie hast du gelernt, zu improvisieren und das Leben als Student/in in ganz ungewohnten Umständen zu meistern. Egal ob privat oder beruflich – improvisieren zu können ist eine wirklich hilfreiche Fähigkeit.

 

5. Du sparst bares Geld

Student/innen sind immer knapp bei Kasse. An dieser Legende ist mehr als nur ein Körnchen Wahrheit dran. Den größten Batzen des studentischen Budgets fressen dabei die teuren Mieten in typischen deutschen Uni-Städten auf (die übrigens trotz Corona weiterhin gestiegen sind). Während des Lockdowns im Frühjahr zogen daher viele junge Menschen wieder bei Mama ein. Versuche, die andere Seite der Medaille zu sehen: Bleibst du in diesem Semester noch zuhause wohnen, sparst du bares Geld, das du zu einem späteren Zeitpunkt dann in den lange ­erträumten Auslandsaufenthalt, das neue Laptop oder eine ­schicke Einrichtung für dein WG-Zimmer investieren kannst.

Wissenswertes

In dieser Rubrik verstecken sich lauter WISSENSWERTE Themen bunt gemixt - Hier ist für jeden was Interessantes dabei!


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