So wirst du produktiver und vermeidest Burnout
Selbstmanagement- und Motivationstipps für Studierende
In der heutigen Zeit sind Studierende mit zahlreichen Anforderungen konfrontiert: Prüfungen, Projekte, Nebenjobs und oft auch der Wunsch nach einer aktiven Freizeitgestaltung. Der Druck, in all diesen Bereichen zu glänzen, ist enorm. Gleichzeitig lauert die Gefahr, in Stress und Überforderung zu geraten – bis hin zum Burnout.
Doch wie gelingt es, produktiv zu sein, ohne sich auszubrennen? Die Antwort liegt im effektiven Selbstmanagement und in der richtigen Motivation.
1. Hochleistung ≠ Dauerstress: Was bedeutet High Performance wirklich?
High Performance wird oft mit Dauerstress und endlosem Arbeitspensum verwechselt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Es geht darum, deine Energie gezielt einzusetzen, um mit weniger Aufwand mehr zu erreichen. Der Schlüssel liegt in einem achtsamen Umgang mit deinen Ressour-cen – physisch, mental und emotional.
Im High Performance Coaching sprechen wir von den „vier Säulen der Hochleistung“:
- Klarheit: Setze klare Prioritäten und definiere deine Ziele. Es ist wichtig, sich nicht in der Vielzahl an Aufgaben zu verlieren, sondern eine klare Struktur zu schaffen.
- Energie: Sorge für körperliche und mentale Energie durch gesunde Gewohnheiten. Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung wirken sich direkt auf deine Leistungsfähigkeit aus.
- Produktivität: Arbeite smarter, nicht härter. Anstatt stundenlang am Schreibtisch zu sitzen, optimiere deine Arbeitsweise, um effizienter zu werden.
- Einfluss: Lerne, wie du Entscheidungen triffst und deine Umgebung positiv beeinflusst. Durch das richtige Umfeld und den Austausch mit anderen kannst du deine Produktivität steigern.
2. Selbstmanagement: So strukturierst du deinen Alltag effektiv
Die Basis für Produktivität ist ein gut durchdachtes Selbstmanagement. Hier einige praktische Tipps:
- Setze Prioritäten mit der 80/20-Regel: Oft liefern 20 % deiner Aufgaben 80 % der Ergebnisse. Identifiziere diese Aufgaben und konzentriere dich darauf.
- Plane Pausen ein: Dein Gehirn braucht Erholungsphasen. Plane alle 90 Minuten eine kurze Pause ein, um produktiv zu bleiben. Kurze Pausen können Wunder wirken und helfen, den Fokus zu bewahren.
- Nutze digitale Tools: Apps wie Notion, Todoist oder Google Calendar helfen dir, deinen Alltag zu organisieren und Deadlines im Blick zu behalten.
- Sag „nein“: Fokussiere dich auf das Wesentliche und lehne Aufgaben ab, die deine Prioritäten gefährden. Oft sagen wir „ja“, weil wir niemanden enttäuschen möchten, doch das führt häufig zu Überlastung. Es ist wichtig, Grenzen zu setzen.
3. Motivation: Wie du auch in schwierigen Phasen am Ball bleibst
Motivation ist der Motor deiner Leistung. Doch sie bleibt nicht immer konstant. Mit diesen Strategien bleibst du motiviert:
- Finde dein „Warum“: Überlege dir, warum du studierst und was dich langfristig antreibt. Dieses innere Ziel gibt dir Energie, auch wenn es mal schwierig wird. Dein „Warum“ ist der Grund, warum du trotz Rückschlägen weitermachst.
- Setze dir realistische Etappenziele: Große Aufgaben wie die Studienarbeit oder Bachelorarbeit wirken überwältigend. Teile sie in kleinere Schritte auf. Diese Etappenziele machen den Weg leichter und steigern deine Motivation.
- Visualisiere Erfolge: Stelle dir vor, wie es sich anfühlt, dein Ziel erreicht zu haben – das stärkt deine mentale Stärke. Visualisierung ist eine kraftvolle Technik, die dir hilft, das gewünschte Ergebnis zu manifestieren.
- Belohne dich: Feier kleine Erfolge – ob mit einem guten Essen, einem Spaziergang oder einem freien Abend. Durch das Belohnen von Fortschritten bleibst du motiviert und achtest auf deine mentale Gesundheit.
4. Burnout vermeiden: Stresssignale frühzeitig erkennen
Burnout entsteht nicht über Nacht. Erste Anzeichen sind Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten und eine zunehmende Gleichgültigkeit gegenüber Aufgaben. Um Burnout zu vermeiden, solltest du:
- auf deine Grenzen achten: Höre auf deinen Körper und mache regelmäßig Pausen. Dein Körper sendet dir Signale, wenn er überlastet ist. Achte darauf, diese nicht zu ignorieren.
- ein Hobby pflegen: Finde einen Ausgleich, der dir Spaß macht und nichts mit deinem Studium zu tun hat. Ein Hobby hilft, den Kopf freizubekommen, und sorgt für geistige Erholung.
- Mit anderen sprechen: Teile deine Sorgen mit Freunden, Familie oder einem Coach. Oft hilft ein Gespräch, um neue Perspektiven zu gewinnen. Der Austausch mit anderen kann dir helfen, den Druck abzubauen.
- Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen: Wenn du merkst, dass dir alles zu viel wird, zögere nicht, Unterstützung von Beratungsstellen oder Coaches zu suchen. Ein Coach kann dir helfen, den Stress zu bewältigen und zu lernen, wie du mit Druck besser umgehen kannst.
5. High Performance
Coaching für Studierende: dein Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg
High Performance Coaching ist kein Luxus, sondern eine Investition in dich selbst. Es zeigt dir, wie du deine Ziele effizient erreichst, ohne dich zu überfordern. Dabei geht es nicht nur um Produktivität, sondern auch um deine persönliche Entwicklung:
- Stärken erkennen: Deine Stärken zu identifizieren und gezielt einzusetzen, ist essenziell. Ein Coach/Trainer kann dir dabei helfen. Wenn du weißt, was du gut kannst, wirst du selbstbewusster und effizienter.
- Blockaden lösen: Oft stehen uns Glaubenssätze oder Ängste im Weg. Mithilfe eines Coachings kannst du diese überwinden. Ein Coach hilft dir, diese inneren Blockaden zu erkennen und aufzulösen.
- Einen Plan entwickeln: Entwickele einen individuellen Fahrplan, der zu dir passt. Ein strukturierter Plan sorgt dafür, dass du zielgerichtet und ohne Überforderung voranschreitest.
