48-Volt-Batterien von Bosch erobern den Markt

Der Markt für 48-Volt-Batterien wächst und die Nachfrage der Kunden ist hoch. Bereits seit 2019 werden sukzessiv mehrere Millionen Fahrzeuge mit dieser Batterie ausgestattet. Damit ist Bosch Marktführer bei 48-Volt-Batterien. Mit zahlreichen Serienprojekten ist die Zukunftsperspektive der 48-Volt-Batterie bei Bosch bestens.

Die 48-Volt-Elektrifizierung reduziert den Verbrauch von Fahrzeugen und macht so alle Fahrzeugklassen für zukünftige Emissionsanforderungen fit. Dabei unterstützt die 48-Volt-Elektrifizierung den Verbrennungsmotor durch einen Elektromotor. Die Energie dafür kommt aus der 48-Volt-Batterie und wird beim Bremsen zurückgewonnen. Bosch schätzt, dass im Jahr 2030 rund um den Globus etwa 20 Prozent der jährlich verkauften Neuwagen ein 48-Volt-System mit der entsprechenden Batterie an Bord haben werden. Damit spielt die 48-Volt-Elektrifizierung bei der Hybridisierung und Automatisierung von Fahrzeugen eine wichtige Rolle.
Die erste Generation von Bosch, die 48-Volt-Standardbatterie, ist kompakt und passiv gekühlt. Automobilhersteller können sie deshalb einfach und kostengünstig in ihre Fahrzeugmodelle integrieren. „Mit unseren Produkten gelingt es uns, ein optimales Verhältnis von Kosten und Nutzen im Sinne von CO2-Reduktionen zu realisieren. Verknüpft mit unserem ausgeprägten Systemverständnis schnüren wir damit ein attraktives Paket für unsere Kunden und sind überdurchschnittlich erfolgreich im Markt“, bestätigt Michael Köhler, Leiter der Business Unit Battery im Geschäftsbereich Powertrain Solutions bei Bosch.

Hybridisierungslösungen mit 48-Volt Systemen – weniger CO2, mehr Effizienz und Fahrspaß

Mit dem 48-V-Hybridsystem macht Bosch den Einstieg in die Antriebselek­trifizierung von Personenwagen möglich. Das System ermöglicht elektrische Fahrmodi für einen Segelbetrieb des Fahrzeugs, als Stauassistent oder für hoch­automatisierte Parklösungen. Damit trägt Bosch zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei. Durch Rekuperation wird elek­trische Energie gewonnen, welche zur Versorgung des Bordnetzes sowie zum Laden der 48-V-Batterie verwendet wird.

Bosch bietet neben der 48-V-Batterie und weiteren 48-V-Lösungen bei der ­Einstiegselektrifizierung auch komplette ­Antriebssysteme für reine batterieelektrische Fahrzeuge an. Bestehend aus Leistungselektronik, E-Motor, Getriebe und Batterie erzeugt das Antriebssystem lokal keine CO2-Emissionen und bietet das volle Drehmoment gleich beim Start. Dank der steigenden Effizienz des Elektroantriebs und der sinkenden Gesamtkosten der Stromer wird jedes dritte Fahrzeug im Jahr 2030 ein batterieelek­trisches Fahrzeug sein.

Für den Antrieb der Elektrofahrzeuge hat Bosch die eAchse entwickelt. Sie kombiniert Leistungselektronik, Elektromotor und Getriebe in einer kompakten Antriebs­einheit und lässt mit einem Wirkungsgrad von bis zu 96 % nahezu keine Energie ungenutzt. Mit einem Leistungsspektrum von 50 – 300 kW ist sie vom Kleinwagen bis zum Nutzfahrzeug für viele unterschied­liche Fahrzeuganwendungen geeignet.

Die Versorgung des Elektromotors mit Strom übernimmt eine leistungsstarke ­Batterie, die extern geladen wird und von einem Batterie-Management-System gesteuert wird. Die Hochenergiezellen der Batterie gewährleisten, dass große Mengen an elektrischer Energie für längere Strecken gespeichert werden können. Heutzutage erzielen Elektrofahrzeuge bereits Reichweiten über 500 km. Steigende Wirkungsgrade des Antriebssystems und eine verbesserte Batterietechnologie lassen die Reichweite für Elektrofahrzeuge auch in Zukunft weiter ansteigen.

Mittlerweile fahren bereits über 2.5 Millionen Fahrzeuge mit Bosch-Elektri­fizierungskomponenten auf den Straßen und unterstreichen damit das Unternehmensziel, Marktführer im Bereich der Elektromobilität zu werden.

 

Mit voller Power in die Zukunft – die Elektrifizierung bei Bosch

Das Rennen um den besten elektrischen Antrieb ist im vollen Gange. Mehr als 30 Serienprojekte zur Elektromobilität hat Bosch bereits realisiert – mit Herstellern rund um den Globus. Bosch beschleunigt die Elektrifizierung wie kein anderes Unternehmen mit immer effizienteren und wirtschaftlicheren Lösungen – und das für Pkw, Zweiräder und Nutzfahrzeuge zugleich. Hier erzählt euch ein Elektrotechniker, der in Karlsruhe studiert hat, von seiner Arbeit im Bereich Elektrifizierung bei Bosch.

Mein Studiengang:

Elektrotechnik und Informationstechnik, Universität Karlsruhe / KIT

Warum ich mich für die Robert Bosch GmbH entschieden habe:

Bosch ist ein traditionelles deutsches Technologieunternehmen mit großen Chancen in Zukunftsfeldern wie der Elektromobilität und dem autonomen Fahren. Neben diesen Trendthemen ist Bosch sehr breit aufgestellt und durch seine Stiftungsstruktur robust gegenüber kurzfristigen Verwerfungen. Diese Kombination aus spannenden Zukunftsthemen und Sicherheit hat mich überzeugt.

Das hat mich bei Bosch am meisten überrascht:

Die hohe Dynamik im Bereich der Elektromobilität in einem alt­eingesessenen Konzern hätte ich nicht erwartet.

Was ich in meinem Arbeitsumfeld besonders gut finde:

Das junge, motivierte Team und die Zusammenarbeit mit un­zähligen internationalen Kollegen und Lieferanten (Deutschland, China, Indien, USA ...).

Die größte Herausforderung:

Die immer kürzer werdenden Entwicklungszeiten der Elektromobilität in Kombination mit weltweiter, interkultureller Zusammenarbeit. Durch die Einschränkungen der Corona-Krise fallen die ohnehin seltenen persönlichen Kontakte komplett weg, was die Zusammenarbeit weniger persönlich und somit schwieriger macht.

An einem E-Auto gefällt mir am besten, dass …

Die lautlose Beschleunigung und der Gedanke, mit dem „eigens produzierten“ Strom mobil zu sein.

Meine Ziele für die Zukunft:

Einen Beitrag auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität zu leisten und den Übergang vom fossilen ins postfossile Zeitalter zu unterstützen.

Mein Tipp für Deine Bewerbung:

Sei dir deiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst und mach dir klar, wofür du den Großteil deiner Zeit einsetzen möchtest.