Arbeiten bei Daimler –
wie in einem Start-up

 

Wieso eigentlich zum Konzern? Ist ein Start-up nicht viel cooler? Vor diesen Fragen stehen viele Bewerber. Doch in manchen Unternehmen ist sogar beides möglich. Marie Struck zum Beispiel ist Produktmanagerin für Mercedes-Benz Cars bei Daimler. In den letzten Monaten hat die ­27-Jährige parallel dazu an einem internen Projekt mit Start-up-Charakter gearbeitet.

 

Marie, du hast gemeinsam mit drei Kollegen eine App entwickelt, die Augmented Reality mit der klassischen Fahrzeugkonfiguration verbindet. Wie kamst du zu diesem Projekt?

Wir haben gemeinsam an einem internen Ideenwett-bewerb teilgenommen. Gesucht wurden Ideen, die zur Best Customer Experience beitragen. Daraufhin haben wir eine Task Force gegründet, die Idee entwickelt, einen der ersten Plätze im Wett­bewerb belegt und konnten die Idee Realität werden ­lassen. Seitdem arbeiten wir zu viert an der Entwicklung der Mercedes cAR App. Das war wie in einem kleinen Start-up. Wir haben das Projekt eineinhalb Jahre lang pilotiert, Kundenfeedback gesammelt und dabei gelernt, wie Nutzer mit Augmented Reality umgehen. Aus diesen Erkenntnissen ­haben wir schließlich die heutige App entwickelt.

 

Seid ihr alle Softwareentwickler?

Nein, wir kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Marketing, IT und Produktmanagement. In unserem Projekt gibt es keine Hierarchien und jeder hat seinen Aufgabenbereich, für den er bzw. sie primär verantwortlich ist. Ich bin zum Beispiel für die 3D-Modelle und die Organisation im Hintergrund verantwortlich. Entscheidungen treffen wir zusammen.

 

Und ihr macht das neben euren regulären Jobs?

Ja, vorwiegend, wenn es im Büro etwas ruhiger ist. Wir glauben an die Idee und arbeiten mit viel Freude an Mercedes cAR.

 

Was kann die App genau?

In der App Mercedes cAR zeigen wir unsere Fahrzeuge in 3D und nutzen eine Technologie, die Usern Spaß macht: Augmented Reality. Kunden können sich von überall ihr Wunschfahrzeug in der App bauen, sich über Sonderausstattungen informieren und dann einfach in den Online-Konfigurator springen. Besonders cool ist, dass man sein Auto auch einfach durch den Raum fahren lassen kann.

 

Wie genau bist du zu Daimler gekommen?

Ich bin 2010 nach Berlin gezogen und habe dort mein ­Duales Studium in International Business Administration bei der Daimler Financial Services AG begonnen. Nach meinem Abschluss habe ich vier Jahre lang im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland gearbeitet. Seit einem knappen Jahr bin ich jetzt im Produkt­management für Mercedes-Benz Cars tätig.

 

Daimler versteht sich als „Game Changer“ bei der Entwicklung modernster Mobilitätslösungen. Und dafür brauchen wir dich! Uns interessiert, was dich bewegt, und wir wollen unsere Vision von Mobilität mit Menschen verwirklichen, die schon jetzt Teil der Zukunft sind. Interessiert? Mehr Infos unter daimler.com/karriere