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Industrie 4.0 und Frauen

Von Ada Lovelace lernen

 

Im Jahr 1842 schrieb Ada Lovelace das weltweit erste Computerprogramm. Ada Lovelace wurde so zur Gründerin ­der Computerwissenschaften. Geburt und Kindheit von Ada Lovelace fielen in den Beginn der industriellen Revolution. Sie erlebte mit, wie sich die Arbeit ver­änderte, in Fabriken verlagert und industrialisiert wurde. In ihrer Geburts- und Heimatstadt London befand sie sich im Schmelztiegel alter und neuer Welten und im Herzen des beginnenden Industriezeitalters, das die Welt irreversibel verändern sollte.

 

Ihre Beiträge zu Rechnerarchitektur und Grundlagen der Programmierung bis hin zu ersten Ideen künstlicher Intelligenzen zeigen, dass Lovelace den Computer schon damals als ein universelles Hilfsmittel ansah, der alles tun kann, was einem logischen Algorithmus entspringt.

 

Ada Lovelace starb 1852 mit nur 36 Jahren an Krebs. 165 Jahre später, im Jahr 2017, sind gerade einmal 7,2% Frauen im Top-Management in Industrie 4.0 beschäftigt. Haben Frauen damit überhaupt eine Chance, sich aktiv in den Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 zu Wort zu melden?

 

Wenn wir uns ein Beispiel an Ada ­Lovelace nehmen, kann die Frage nur mit „Ja“ beantwortet werden. Lovelace trotzte im 19. Jahrhundert jeder gesellschaftlichen Konvention. Unbeirrbar geleitet durch ihre eigenen Ideen, ihre visionäre Vorstellungskraft und ihre pioniergeistige Fantasie des Möglichen, bahnte sie sich ihren Weg in einer Männerdomäne.

 

Was können wir von ihr lernen?

  1. Glaube an Dich selbst: Als einziger Frau in einer Welt der Männer fehlten Ada Lovelace nicht nur weibliche Vorbilder. Sie selbst „unterschied sich von der Menschheit überhaupt“, schrieb ihr damals ein Freund. Sie konnte daher nur auf sich selbst vertrauen und an sich selbst glauben.
  2. Sei unbescheiden: Ada Lovelace nahm in der damaligen Zeit den Status der „Quotenfrau“ ein. Sie ließ sich davon jedoch nicht beirren, suchte aktiv den Rat anderer Wissenschaftler und teilte ihre eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse – gefragt und ungefragt – mit ihnen. Sie war unbescheiden, ambitioniert und ehrgeizig.
  3. Nutze die Zeit: Ada Lovelace lebte in einer Zeit radikaler Veränderungen. Anstatt sich davon einschüchtern zu lassen, nutzte sie diese Zeit, in der ­alles Althergebrachte auf den Kopf gestellt wurde, um Konventionen zu durchbrechen, eigene Wege zu gehen und eigene Visionen zu entwickeln.

 

Unsere Gegenwart weist faszinierende Parallelen auf zu der Zeit, in der Ada Lovelace lebte. Auch heute sorgt die ­digitale (R)Evolution für eine radikale Veränderung der Arbeitswelt. Auch heute sind Frauen in den entscheidenden Zukunftsbranchen nach wie vor unterrepräsentiert. Dabei ist die digitale Zukunft auch heute weiblich. Fehlen Stimmen, Meinungen und Erfahrungen der Frauen, wird der Transformationsprozess ungünstig einseitig.

 

Wer die Zukunft daher aktiv mit­gestalten möchte, sollte unbedingt am 17. Juni auf die women&work nach Bonn kommen. „Veränderung und Transformation“ lautet das Schwerpunktthema von Europas größtem Karriere-Event für Frauen. Neben mehr als 100 Top-Arbeitgebern und ­einem hochkarätigen Vortragsprogramm, wird Christian Lindner, Chef der FDP, bei „women&work-Back­stage“ Rede und Antwort stehen.

Wissenswertes

In dieser Rubrik verstecken sich lauter WISSENSWERTE Themen bunt gemixt - Hier ist für jeden was Interessantes dabei!


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