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Der Start ins Berufsleben -

Die Probezeit erfolgreich meistern

 

Den Bewerbungsprozess erfolgreich hinter sich gebracht, den Arbeitsvertrag unterschrieben und nun unverzüglich ins feste Arbeitsverhältnis? - Irrtum! Oftmals stellt die drei- bis sechsmonatige Probephase im Unternehmen eine weitaus größere Hürde dar. Diese Zeit dient in erster Linie dem gegenseitigen Kennenlernen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Beide Seiten haben die Möglichkeit in dieser Phase vereinfacht zu kündigen. Jeder sollte sich der Wichtigkeit und der Risiken der Probezeit bewusst sein und richtig damit umgehen können. Zugegeben ist dies eine große Herausforderung, aber mit den folgenden Tipps schaffen Sie es, sich in der Probezeit den Grundstein für ein längerfristiges Arbeitsverhältnis zu legen.

 

Größtenteils geht es in der Probezeit weniger um das Austesten Ihrer fachlichen Eignung, diese haben sie im vorhergehenden Bewerbungsprozess schon unter Beweis gestellt, sondern um Ihre persönliche Eignung und die Fähigkeit, sich schnell in das bestehende Team einzugliedern. Dabei gibt es einige Faustregeln, die es dringend zu beachten gilt:

 

 

Kommen Sie pünktlich!

Pünktlichkeit wird in jedem Unternehmen vorausgesetzt und ist eine Sache des Vertrauens. Wer es nicht ist, setzt relativ schnell sehr viel aufs Spiel.

 

Achten Sie auf ein gepflegtes Äußeres und auf passende Kleidung!

„Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!“ Dabei spielen ein gepflegtes Äußeres und das passende Outfit eine sehr wichtige Rolle! Passen Sie Ihren Kleidungsstil der Branche an, in der Sie tätig sind

 

Seien Sie freundlich!

Höflichkeit und Freundlichkeit sind die Schlüsselbegriffe zum Erfolg. Bleiben Sie jedoch

immer authentisch und übertreiben Sie es nicht!

 

Zeigen Sie Interesse!

Finden Sie ein gesundes Mittelmaß bezüglich Fragen und Nachhaken. Natürlich können Sie durch Nachfragen Interesse bekunden und sollen das selbstverständlich auch. Allerdings kann ein Übermaß als lästig empfunden werden, weshalb hier Ihr Fingerspitzengefühl gefragt ist.

 

Seien Sie lernbereit und engagiert!

Signalisieren Sie Ihren Kollegen und Vorgesetzten, dass Sie dazulernen möchten und erkundigen Sie sich auch per Eigeninitiative über das Unternehmen, indem Sie auf Informationsquellen zurückgreifen, die im Unternehmen öffentlich zur Verfügung stehen.

 

Beobachten Sie ganz gezielt!

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Kommunikation im Unternehmen, was von Ihnen erwartet wird, wer welche Rolle einnimmt und wie es um die internen Beziehungen steht. Um ein Teil des Teams zu werden, müssen sie vorher verstehen, welche ungeschriebenen Spielregeln es gibt, die Sie beachten müssen

 

Knüpfen sie Kontakte!

Versuchen Sie offen auf Ihre neuen Kollegen zuzugehen, lächeln Sie und nutzen Sie die Chance auch einmal bei einem gemeinsamen Mittagessen über alltägliche Dinge zu kommunizieren, um die Atmosphäre zu lockern und den richtigen Draht zueinander zu finden. Ein solches Netzwerk muss man sich erarbeiten, aber es ist unverzichtbar, um in einem neuen Arbeitsumfeld Fuß zu fassen. Mischen Sie sich auf keinen Fall ein, falls Lästereien oder ähnliche Gesprächsthemen aufkommen! Hier sollten Sie von Anfang an klare Grenzen setzen, denn dafür kennen Sie die unternehmensinternen Beziehungen zu wenig.

 

Gehen Sie gekonnt mit Provokation und Kritik um!

Sollten manche Ihrer neuen Kollegen versuchen, Sie zu provozieren, lassen Sie sich auf keinen Fall aus dem Gleichgewicht bringen! Vermeiden Sie Konfrontationen und seien Sie empfänglich für konstruktive Kritik, die Sie nutzen sollten, um daraus zu lernen.

 

Seien Sie verlässlich!

Selbst wenn Sie in den ersten Wochen sicher öfter auf Schwierigkeiten stoßen werden, sollten Sie immer bemüht sein, Ihre Aufgaben verlässlich und zeitnah zu erledigen. Scheuen Sie sich auch nicht davor, Rückversicherung einzuholen, um Missverständnisse zu vermeiden.

 

Fordern Sie Feedback!

Um sich optimal weiterzuentwickeln und schon bald ein fester Bestandteil der Unternehmensstruktur zu werden, ist es unbedingt notwendig, immer wieder Zwischenfeedback einzufordern, um sich darüber zu informieren, was zu verbessern ist oder woran man festhalten sollte. Ist Ihr Arbeitgeber unzufrieden und erteilt Ihnen erst am Ende ein Feedback, wird Ihre Probezeit vermutlich nicht in ein festes Arbeitsverhältnis übergehen.

 

Bleiben Sie fit!

Die ersten Tage und Wochen sind sicherlich sehr nervenaufreibend und anstrengend für Körper und Geist. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, ausreichend zu schlafen und bei Aktivitäten in der Natur neue Energie zu tanken!

 

Seien Sie ehrlich zu sich selbst!

Wie zu Beginn schon erwähnt kann nicht nur der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis ohne Probleme auflösen. Auch Sie als Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, das Unternehmen ohne größere Schwierigkeiten wieder zu verlassen. Dies macht beispielsweise tatsächlich Sinn, wenn Sie merken, dass es Dinge gibt, die mit Ihrer Vorstellung von einem angenehmen Arbeitsverhältnis nicht vereinbar sind. Sie sollten bedenken, dass Schwierigkeiten, die bereits während der Probezeit auftreten, sich im Laufe der Jahre verstärken können!

 

Auch wenn die Probezeit eine große Herausforderung darstellt, müssen Sie sich nicht unnötig unter Druck setzen, denn es gilt immer noch, dass nicht jeder Arbeitgeber aus Stein ist und nicht alle Kollegen Sie als Konkurrenz sehen, sondern sich freuen, Sie in ihrem Team begrüßen zu dürfen und an eine erfolgreiche Zusammenarbeit glauben.

 

Wir wünschen Ihnen für den Einstieg im neuen Job das Beste und viel Erfolg auf Ihrem Karriereweg. Wir sind überzeugt, dass Ihnen die oben genannten Tipps helfen und Sie so Ihre Probezeit erfolgreich bestehen.

Bewerbung & Co

Was ist eine zeitgemäße Bewerbung? Was muss ich bei einer E-Mail Bewerbung beachten? Welche Fragen sind erlaubt beim Vorstellungsgespräch? Was ist ein Assessment Center? Fragen wie diese werden von unseren Gastredakteuren in dieser Rubrik beantwortet.


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