Auf dem Weg zum autonomen Fahren

 

Die Vision vom autonomen Fahren wird in den kommenden Jahren mehr und mehr Realität. Sie wird das Autofahren komfortabler und sicherer machen.

 

Sieht so bald die Zukunft aus?



Die Vision vom autonomen Fahren: Park-Pilot - Komfortables vollautonomes Ausparken und Vorfahren wird über Smartphone gestartet.


Auf der Autobahn A9 kurz vor dem Berliner Ring herrscht dichter Verkehr. Die silberne Limousine der S-Klasse blinkt und beschleunigt. Sie wechselt in die linke Spur und überholt zügig zwei langsamere Fahrzeuge, ohne dass ihr Fahrer dem Manöver bei Tempo 120 große Aufmerksamkeit schenken müsste. Eine halbe Stunde später gerät der Feierabendverkehr auf der Stadtautobahn ins Stocken. Der Wagen hält über mehrere Minuten im Stop-and-go-Verkehr souverän und konstant Abstand zum unberechenbaren, vorausfahrenden Fahrzeug, bis die im Navigationssystem einprogrammierte Ausfahrt Kaiserdamm erreicht ist.


Von hier aus kennt die S-Klasse den Weg nach Hause, denn sie hat ihn schon viele Male zurückgelegt. Sie findet sich mühelos im dichten Verkehr der Millionenstadt zurecht, in dem Autos, Lkws, Busse, Radfahrer und Fußgänger alle mit ihrer eigenen Geschwindigkeit vorankommen wollen. Im verkehrsberuhigten Bereich hält das Fahrzeug das vorgeschriebene Schritttempo, denn es kann Verkehrsschilder lesen und hat obendrein dank seiner Radarsensoren und Stereokameras immer ein wachsames Auge auf Fußgänger. Nach ein paar Minuten ist das Ziel erreicht und sogar ein Parkplatz in Sicht. Der Wagen hält und lässt seine Passagiere aussteigen. Ein Druck auf den elektronischen Schlüssel und das Fahrzeug manövriert sich selbstständig in eine Lücke, deren Ausmaße auch routinierten Fahrern einiges abverlangen würden.

Bis vor wenigen Jahren entwarfen Ingenieure und Informatiker solche nach Science Fiction klingenden Szenarien, um einen visionären Ausblick auf die Mobilität des 21. Jahrhunderts zu geben. Jetzt hat die Realität sie eingeholt, denn alle der eingangs beschriebenen Manöver lassen sich mit Hilfe neuester Fahrerassistenz-Systeme von Mercedes-Benz – die teilweise sogar zur Serienausstattung gehören – bereits durchführen oder werden im realen Umfeld erprobt.

 

Teilautonomes Fahren mit Assistenzsystemen von Mercedes-Benz

Dazu gehören der Abstandsregeltempomat DISTRONIC PLUS, der den eigenen Wagen in gewünschtem Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hält. Zusätzlich hält der Lenkassistent, beispielsweise in der neuen Mercedes-Benz E- und S-Klasse, den Wagen in der Mitte der Spur; seine Hände muss der Fahrer jedoch stets am Lenkrad halten. Aktive Spurhalte-Assistenten können eingreifen, wenn der Fahrer unbeabsichtigt eine unterbrochene Linie überfährt und die Nebenspur belegt ist - ebenso wie beim Überfahren einer durchgezogenen Linie. Die Bremsunterstützung BAS PLUS mit Kreuzungs-Assistent kann nicht nur Auffahrunfälle vermeiden, sondern auch bei drohenden Zusammenstößen mit Querverkehr an einer Kreuzung eingreifen, notfalls bis zur Vollbremsung. Die neueste Version kann inzwischen vor dem Fahrzeug laufende Fußgänger erkennen, den Fahrer bei Kollisionsgefahr optisch und akustisch warnen oder notfalls eine selbstständige Bremsung einleiten.

 

BAS PLUS mit Kreuzungs-Assistent: Bremsunterstützung auch bei Querverkehr

Möglich werden diese intelligenten Systeme durch einen Verbund aus Sensoren, die dem Fahrzeug einen Rundum-Blick über das Geschehen verleihen. Radarsensoren unterschiedlicher Reichweite können bis 200 Meter weit „sehen“. Ihr Input wird ergänzt durch eine Stereokamera hinter der Frontscheibe. Dank zweier Kameraaugen kann sie im Bereich bis rund 50 Meter vor dem Fahrzeug dreidimensional sehen und von dort an – ähnlich menschlichen Augen in die Unendlichkeit – immer noch zweidimensional.

Dies zeigt: Viele spannende Themen stehen an, und Daimler ist mit den neuesten Entwicklungen ganz vorne mit dabei. Für solche herausfordernden Aufgaben sucht der Automobilhersteller motivierte Kandidatinnen und Kandidaten. Es gibt ein breites Spektrum an Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten – von Praktikumsplätzen über Abschlussarbeiten bis hin zum Trainee-Programm CAReer oder dem Direkteinstieg. Mit einer Präsenz in fast 200 Ländern weltweit ist kaum ein deutsches Unternehmen vergleichbar international aufgestellt.